Historisch bedingt wird der Rettungsdienst der Freien und Hansestadt Hamburg durch die Feuerwehr gestellt. Als Rettungssanitäter, Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter ausgebildete Feuerwehrbeamte, unterstützt durch Angestellte im Rettungsdienst, wird von den Feuer- und Rettungswachen, einigen Rettungswachen und Krankenhäusern aus flächendeckend die Notfallrettung mittels Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen sichergestellt. Das notärztliche Personal stellenprimär die Anästhesieabteilungen der Krankenhäuser, einige Hilfsoranisationen oder Organisationen, wie z.B. die Bundeswehr, Bundespolizei oder ADAC u.a. im Bereich der Luftrettung, unterstützen hierbei mit einzelnen rettungsdienstlichen und notärztlichen Einheiten.

Mit dem Rettungsdienst im Sinne der Notfallbeföderungen sind wir als Freiw. Feuerwehr in Hamburg aus diversen guten Gründen nicht mit eingebunden. Dennoch unterstützt auch die Freiw. feuerwehr in hambrug die flächendeckende Notfallmedizinische Versorgung der Hambruger Bürger und leistet dadurch einen großen Beitrag zur Verkürzung des sog. therapiefreien Intervalls von Notfallpatienten.

Vor allem in den Randgebieten Hamburgs werden die Kräfte der Freiw. Feuerwehren zusätzlich als First Responder, also als Kräfte die den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgen, eingesetzt, da diese mit ihren entsprechend ausgestatteten Löschfahrzeugen regelhaft schneller an bestimmten Einsatzorten eintreffen können als der Rettungsdienst. Zur Zeit sind 18 der 86 Freiw. Feuerwehren Hamburgs mit der sog.  Erstversorgung als Sonderkomponente betraut.

Aber auch die Freiw. Feuerwehren im innerstädtischen Gebiet sind umfangreich in der medizinsichen Erstversorgung ausgebildet und mit der seit 2016 eingesetzten HLF-Generation notfallmedizinsich umfangreich ausgestattet. Somit gehört u.a. ein Notfallrucksack mit erweiterter medizinischer Ausrüstung zur Standartausstattung dieser Fahrzeuge. Da die Freiw. Feuerwehren seit 2015 nicht nur ergänzend, sondern als fester Bestandteil der Löschzüge alarmiert werden, war es hier notwendig auch das ehrenamtliche Personal erweitert zu schulen und die Austattung an die HLF´s der Berufsfeuerwehr anzupassen. Denn auch wenn die Wehren keinen Rettungsdienst fahren, müssen sie in der Lage sein die Patienten an ihren Einsatzstellen adäquat bis zum Eintreffen der Rettungsdienstes als First Responder zu versorgen. Denn logischerweise stehen die Einsätze der Feuerwehrkräfte sehr häufig in Verbindung mit verletzten Personen.

 

We are using cookies to provide statistics that help us give you the best experience of our site. You can find out more or switch them off if you prefer. However, by continuing to use the site without changing settings, you are agreeing to our use of cookies.