Als Technische Hilfeleistung sind alle „Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren für Leben, Gesundheit oder Sachen die aus Explosionen, Überschwemmungen, Unfällen und ähnlichen Ereignissen entstehen und mit den entsprechenden Einsatzmitteln durchgeführt werden“

Technische Hilfeleistungseinsätze umfassen in der Praxis all jene Einsätze, die sich nicht oder nicht nur auf das Verwenden von Löschmitteln bzw. die Leistung notfallmedizinischer Hilfe beschränken und bei denen Aggregate, Maschinen oder technisches Wissen bereitgestellt werden.

Bei vielen Bürgern wird die Technische Hilfeleistung gerne mit der Rettung eingeklemmter Personen aus verunfallten PKW gleichgesetzt. Doch hinter dem Einsatzstichwort stecken noch zudem weitaus mehr Szenarien.

Häufig wird die Feuerwehr nach Stürmen alarmiert, um die Schäden zu beseitigen, wie zum Beispiel das Fällen von zu stürzenden Bäumen oder das Wegräumen von bereits umgestürzten Bäumen, aber auch das auspumpen von Kellern.

Auch das Retten von Menschen oder Tieren aus Zwangslagen jeglicher Art kann unter das Einsatzstichwort Technische Hilfe fallen.

Außerdem gehört das Sichern, Heben und Bewegen von Lasten, um etwa eingeklemmte Personen zu Retten oder die Last vor dem Abrutschen zu sichern um Schäden zu verringern oder sogar zu verhindern.

Der Einsatzschwerpunkt der Feuerwehren hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend in Richtung technischer Hilfeleistungen verschoben. Beispiele für Einsätze dieser Einsatzkategorie sind:

  • Patientengerechte Rettung
  • Bergung verunfallter Fahrzeuge
  • Bahnunfälle
  • Tierrettung und Schutz der Öffentlichkeit vor Gefahren durch Tiere
  • Beseitigung und Vermeidung von Sturmschäden
  • Hilfeleistung bei Überschwemmungen und Wassereinbrüchen
  • Notfall-Türöffnungen
  • Rettung von suizidalen Personen aus Höhen
  • Gefahrguteinsätze u.a. Abdichten, Aufnehmen und Sichern gefährlicher Stoffe
  • Beseitigung von Ölspuren
  • Wasserunfälle
  • weitere Tätigkeiten, etwa im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei

Je nach gemeldeter Lage rücken wir alleine und eigenverantwortlich oder gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr zu den Schadenslagen in unser Einsatzgebiet, den benachbarten Einsatzrevieren, sowie bei Großschadenslagen auch im ganzen Hamburger Stadtgebiet aus.

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