Unsere regelmäßige Aus- und Fortbildung im Rahmen unserer Dienste ist ein recht komplexes System. Einmal im Monat findet ein großer, gemeinsamer Ausbildungsdienst für alle Mitglieder der Einsatzabteilung statt. Dieser ist regelhaft an jedem zweiten Dienstag im Monat. Hinzu kommen pro Monat 6-10 weitere Ausbildunstermine in Kleingruppen, zu denen die Mitglieder sich flexibel über ein Online-System bzw. eine Handy-App nach zeitlichen Möglichkeiten und Schulungsbedarf bzw. Eigeninteresse anmelden können. Eine Mindestanzahl an Diensten ist herbei zu erfüllen. Wissbegierige Kameraden die mehr Dienste leisten wollen, dürfen dieses nach Platzangebot natürlich tun.

Viele Tätigkeiten, die man während der Grundausbildung oder weiterführenden Lehrgängen an der Feuerwehrakademie erlernt hat, muss man regelmäßig üben, damit sie nicht in Vergessenheit geraten und zu jeder Tages- und Nachtzeit beherrscht werden. Darüber hinaus gibt es auch Weiterentwicklungen, sowohl im technischen Bereich als auch in der Einsatztaktik, die uns natürlich geläufig sein müssen. Deshalb muss die Ausbildung die komplette Bandbreite der Feuerwehrtätigkeit abdecken. Dabei folgen wir in der Ausbildung einem Mix aus theoretischen Grundlagen, vor allem in den kälteren Monaten, und viel Praxis.

Die Theorie umfasst dabei Themen wie Grundlagen der patientengerechten Rettung nach Verkehrsunfällen, Auffrischung in der Brand- und Löschlehre, Unterrichte zur Thematik der einsatztaktischen Brandanalytik, aber auch alles rund um die Arbeitssicherheit.

In der Praxis trainieren wir u.a. die patientengerechte Rettung eingeklemmter Personen aus PKW, die Technische Hilfeleistung, wie das Anheben oder Bewegen von Lasten, sowie Maßnahmen bei Einsätzen mit Gefährlichen Stoffen und Gütern.

Die rettungsdientliche Erstversorgung trainieren wir ebenfalls mehrmalig im Jahr. Diese Ausbildung findet theoretisch wie praktisch sehr oft an unserer Wache, zum Teil aber auch außerhalb der Wache, meistens dann integriert in unsere Einsatzübungen statt.

Da wir nur über eine sehr begrenzte Übungsfläche am Feuerwehrhaus verfügen, ist es notwendig an anderen Objekten zu üben. So steht uns zum Teil das Gelände der Feuerwehrakademie zur Verfügung, um unsere tragbaren Leitern vornehmen zu können, den Einsatz mit der Absturzsicherung in Höhen zu üben oder mit dem Löschmittel Schaum zu trainieren. Darüber hinaus nutzen wir Wohnobjekte in unserem Einsatzgebiet, um die Einsatztaktik Innenangriff zu trainieren. So können wir nicht nur das richtige Vorgehen bei der Brandbekämpfung üben, sondern lernen auch gleichzeitig unser Einsatzgebiet noch besser kennen. Das ist gerade bei den Hochhäusern in unseren Stadtteilen notwendig, da es hier bauliche Besonderheiten zu beachten gilt.

Aber auch aus Hamburg raus führt uns manchmal unsere Ausbildung, insbesodnere dann wenn sich uns eine besoder eform der Übungs- oder Ausbildungsmöglichkeit bietet. Somit versuchen wir auch imemr wieder Ausbildungsmöglichkeiten zu organisieren, die uns in dieser besonderen Art und Weise uns im Reghel-Dienstbetrieb nicht zur Verfügung stehen. Dieses können zum Beispiel Möglichkeiten von Selbst oder fremdorganisierter, realistischer Heißbrandausbildung sein, die für die Ausbildung unserer Atemschutzgeäräteträger von besonders hohem Wert sind.

Um unter Atemschutz eingesetzt werden zu können, ist es erforderlich einmal im Jahr durch die Mobile Atemschutzstrecke (kurz: MOBAS) zu gehen und den Parcours aus Sportgeräten (u.a. Laufband, Fahrrad) und Atemschutzstrecke zu absolvieren. Darüber hinaus trainieren wir auch das richtige Verhalten bei Atemschutznotfällen, um für jede Situation gewappnet zu sein.

So interessant und abwechslungsreich das Ehrenamt Feuerwehr auch ist, so fordernd und zeitintensiv ist es auch. Um jedoch mit der Entwicklung Schritt halten zu können, ist eine umfangreiche Aus- und Weiterbildung unabdingbar, sodass wir in jeder Situation Handlungssicherheit beweisen und den Bürgerinnen und Bürgern die erforderliche Hilfe gewährleisten können.

Bevor man als Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann am Einsatzgeschehen teilnehmen darf, durchlaufen die Anwärter eine vielschichtige Ausbildung. Sie ist innerhalb Hamburgs, in allen 12 Bereichen in denen die 86 Freiwilligen Feuerwehren organisiert sind, gleichartig. 

Einmal im Jahr beginnt in jedem Bereich ein sog. Grundausbildungslehrgang, din dem die Feuerwehrmannanwärter das Handwerk und Wissen für die Tätigkeit als Feuerwehrmann in Funktion eines Truppmanns erlernen. Diese Grundausbildungslehrgang wird somit auch als Truppmannausbildung, der Basisausbildung eines jeden Feuerwehrmannes, bezeichnet. Die Feuerwehr arbeitet in der Regel immer in Trupps. Diese Trupps bestehen aus zwei Einsatzkräften, einem Truppführer und einem Truppmann. Der Truppmann muss demnach in der Lage sein auf Weisung alle handwerklichen Tätigkeiten eines Feuerwehrmannes selbständig auszuüben.

Die Grundausbildung umfasst mindestens 120 Stunden praxisorrientierte Ausbildung. Sie besteht aus umfassenden theoretischen und praktischen Unterrichsteinheiten, die in verschiedene Aufgabengebiete, wie z.B. dem Brandschutz, der medizinischen Erstversorgung oder der Technische Hilfe gegliedert sind. Die Feuerwehrgrundausbildung des Bereiches Bergedorf findet berufsbegleitend immer Montags und Donnerstags in der Zeit von 19:00 bis 21:30 Uhr in den Abendstunden statt. Der Lehrgang beginnt einmal im Jahr im Januar und endet in der Zeit zwischen August und Oktober, je nach angestzten Prüfungstermin. In den Sommerferien findet eine Sommerpause statt.

Die Ausbildung der Anwärter übernehmen speziell ausgebildete, erfahrene Feuerwehrleute aus den Freiw. Feuerwehren des Bereiches. Sie alle sind als sog. Bereichsausbilder nach mehrjährigen Einsatzdienst, einer ganzen Reihe an feuerwehrtechnischer Aus- und Fortbildungen (Mindestqualifikation Gruppenführer) zusätzlich noch in Methotdik und Didaktik als Feuerwehrausbilder geschult. Die Ausbildugn der Bereichsausbilder übernimmt der Fachbereich Führung und Kommunikation der Hamburger Feuerwehrakademie und wird mit einer Lehrprobe abgeschlossen.

Die Grundausbildung wird insb. in den theoretischen Ausbildungsabschnitten wechselnd in den Feuerwehrhäusern der Wehren eines Bereiches durchgeführt. Für die Ausbildung steht praxisnah Einsatzmittel und Fahrzeuge aus dem Einsatzdienst zur Verfügung. Abwechselnd und nach Bedarf werden Standart- und Sonderfahrzeuge durch die Wehren der Grundausbildung zur Verfügung gestellt. Somit ist gesichert, dass die Feuerwehrmannanwärter auch sicher mit dem Material arbeiten können und eingewiesen sind, mit dem sie auch im Einsatzdienst konfrontiert werden. Das hinzuziehen der Einsatzfahrzeuge aus dem Einsatzdienst der Wehren geschieht natürlich immer unter der Vorraussetzung das die Einsatzbereitschaft in den Wehren mit den weiteren Fahrzeugen und Geräten immer als oberste Priorität im Rahmen der sog. Risikoabdeckung gesichert werden kann.

Die praktische Ausbildung findet regelahft an verschiedenen Orten die für die praxisnahe Ausbildung sehr geeignet sind oder auf dem Übungsgelände der Hamburger Feuerwehrakademie statt. Somit nutzt die Bereichsausbildung im Bereich Bergedorf, dem auch die FF Billstedt-Horn angehört, für die praktische Ausbildung in Brandschutz und technischer Hilfe regelhaft neben dem optimalen Übungsgelände der Feuerwehrakademie zwei naheliegende Bauhöfe, die neben viel Übungsfläche auch sehr geeignete Übungsobjekte insb. für den Bereich der technsichen Hilfeleistung bietet.

Ein gesonderter Ausbildungsplan gibt Ort und Thema an. Dieser Ausbildungsplan enstpricht einem Curriculum für die Grundausbildung welches stetig dem Wandel und Aufgabengebiet der Feuerwehr angepasst wird. Das Grundgerüst der Ausbildung entspricht, wie deutschlandweit bei fast allen Feuerwehren gängig, dem der bundeseinheitlichen Feuerwehrdienstvorschrift 2 (FwDV2).

Nach Abschluß des Grundausbildungslehrganges findet dann für die Truppmannanwärter jeweils bereichsweise die Truppmannprüfung statt, die vor einer Prüfungskommission aus Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr an der Feuerwehrakademie abgelegt wird, und nach endgültiger Aufnahme in die Einsatzabteilung, zur Ernennung zum Dienstgrad "Feuerwehrmann" führt.

Der Feuerwehrdienst stellt täglich neue Herausforderungen an die Feuerwehrleute. Neben der Brandbekämpfung müssen Feuerwehren technische Hilfe leisten, Erstversorgungen durchführen oder bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen und Gütern tätig werden. Um diesem immer größer werdenden Aufgabengebiet gewachsen zu sein, ist eine stetige Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute notwendig.

Die Feuerwehr Hamburg bietet natürlich auch ihren ehrenamtlichen Mitgliedern ein umfangreiches Spektrum an Lehrgängen an. Die Wehrführer melden den jährlichen Aus- und Fortbildungsbedarf für Lehrgänge an der Feuerwehrakadmeie an die Personalabteilung der Freiw. Feuerwehren und melden auch die einzelnen Teilnehmer nach Erfüllung der Vorraussetzungen und Bedarf an. Hierzu gibt es ein umfangreiches Lehrgangsangebot aus allen Sparten des Feuerwehrwesens oder für die Dienstabläufe notwendigen Verwaltungslehrgänge. Sie sind einem umfangreichen Lehrgangskatalog der Feuerwehrakademie zu entnehmen.

Die meisten Lehrgänge an der Feuerwehrakademie finden wochentags, tagsüber zur normalen Schulzeit statt. Die Angehörigen der Freiw. Feuerwehren werden hierfür gesetzlich per Heranziehung vom Arbeitgeber mit Lohnfortzahlung freigestellt, die Stadt Hamburg erstattet den Arbeitgebern dann den Verdienstausfall.

Hier ist ein kleiner Auszug aus dem Lehrgangsangebot:

Der Truppmann technische Hilfe dient beispielsweise dazu, das richtige Vorgehen bei einer Rettung verunfallter Personen aus PKW´s zu vermitteln, den korrekten Einsatz von Hebekissen darzustellen, sowie auf besondere Gefahren für die Einsatzkräfte während der technischen Hilfe aufmerksam zu machen.
Dem bestandenen, ärztlichen Gesundheitscheck und einem gewissen Maß an körperlicher Fitness vorausgesetzt absolvieren in der Regel alle Feuerwehrleute direkt nach bestandener Grundausbildung eine Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger. Hier erlernen die Lehrgangsteilnehmer u.a.  die Physiologie der Atmung, die Gefahren durch Atemgifte, das alarmmäßige Anlegen der Atemschutzgeräte, machen Einsatz- und Rettungsübungen, wie aber auch diverse körperlich fordernde Gewöhnungsübungen. Zudem wird die Rettung verunfallter, weiterer Atemschutzgeräteträger geübt.
Da es auch unbedingt erforderlich ist, daß die Einsatzkräfte der Freiw. Feuerwehr im rettungsdienstlichen Bereich umfangreich geschult sind, werden jedes Jahr vom Fachbereich Rettungsdienst der Feuerwehrakademie Hamburg unzählige ehrenamtl. Feuerwehrleute zu Sanitätern und Sanitäterinnen bzw. Erstversorger ausgebildet.

In einem Brandcontainer und einer Wärmegeöhnungsanlage kann eine realistische Heißbrandausbildung durchgeführt werden. es wird der Brandverlauf beobachtet und das richtige Vorgehen in einem Innenangriff geprobt. Unter realistischen Bedingungen werden die vorgehenden Trupps an die Hitze eines Wohnungsbrandes gewöhnt du sie lernen sich gegen einen Flash-Over, also eine plötzliche, explosionsartige Durchzündung des Brandrauches mit der richtigen Handhabung ihres Strahlrohres zu schützen.

Die Feuerwehr betreibt auch eine Fahrschule. Hier erwirbt ein Teil der Feuerwehrmänner und Frauen die amtl. Fahrerlaubnis der KL.C oder KL CE, mit dem sie alle Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr führen dürfen. Auch werden zudem LKW-Fahrsicherheitstrainings in Zusammenarbeit mit dem ADAC oder Einweisungen zum Fahren mit Sonderrechten angeboten. Aufbauend auf den amtlichen erwerb der Fahreralubnis ist es erforderlich das unsere Kraftfahrer an der Feuerwehrakademie zu Maschinisten ausgebildet werden, ein Lehrgang indem der Teilnehmer Funktion und Bedienung der Fahrzeugpumpen und Aggregate erlernt.

Freiw. Feuerwehren die über größere Gewässer in ihrem Einsatzgebiet und einem entsprechenden, motorbetriebenen Kleinboot als Rettungs- und Einsatzmittel verfügen haben ebenso die Möglichkeit eine Ausbildung zum Bootsführer mit Erwerb des amtl. Sportbootführerscheins Binnen und See zu eabsolvieren.

Die Führungslehrgänge, wie der Truppführer-, Gruppenführer- oder Zugführerlehrgang bilden die Feuerwehrfrauen und –Männer in verschiedenen Ebenen der Einsatzführung aus. Als erste Vorraussetzung hat der Teilnehmer eines solchen Laufbahnlehrganges eine festgesetzte Mindestdienstzeit an Einsatzerfahrung vorzuweisen. Während der Führungslehrgänge wächst das abgefragte Wissen mit der Verantwortung für Mensch und Material. Mit der Feuerwehrakademie Hamburg können die Lehrgangsteilnehmer auf optimale Ausbildungsbedingungen bauen. Die hauptamtlichen Ausbilder haben umfangreiche technische und räumliche Möglichkeiten, um die Ausbildungsinhalte interessant und aufschlussreich zu vermitteln.

Aufbauend auf dem während der Übungsabende in der Wehr vermittelten Wissen, wächst so der Ausbildungsstand der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren stetig an, was sie zu leistungsfähigen und schlagfertigen Truppen macht.

Das Löschmittel Schaum ist ein Löschmittel, welches gemeinsam mit den zugehörigen Löschgeräten standartgemäß auf den Löschfahrzeugen der Feuerwehren mitgeführt wird. Die große Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten machen es erforderlich, daß die angehenden Einsatzkräfte die Einsatzmöglichkeiten gesondert erlernen und die taktischen Vorgehensweisen umfangreich praktisch trainieren. Seit dem Jahr 2010 führt die FF Billstedt-Horn einmal im Jahr für die Mitglieder des aktuellen Grundausbildungslehrganges und interessierten Kameraden des Bereiches Bergedorf eine eintägige Ausbildungseinheit zum Thema "Brandbekämpfung mit dem Löschmittel Schaum" durch. Hierzu steht uns auf dem Gelände der Feuerwehrakademie Hamburg eine Schaumübungsfläche zur Verfügung.  

Unter der Leitung der Kameraden Matthias Proske und Tobias Mennenga die auch konzeptionell diese Ausbildungseinheit entworfen haben, stehen den Teilnehmern sehr erfahrene Ausbilder zur Seite. In einer vorherigen theoretischen Einweisung wird den Teilnehmern in Laborversuchen die Löschwirkung, die Zusammensetzung von Löschschaum und die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Schaummittel demonstriert. Im Anschluß daran geht es in die praktische Ausbildung. Nach dem Aufbau eines Schaumangriffes nach Feuerwehrdienstvorschrift 3 werden an möglichst praxisnahen Übungsfeuern den Lehrgangsteilnehmern die taktischen Vorgensweisen im Einsatz mit Schwer- und Mittelschaum vermittelt.

Diese Form dieser praktischen und praxisnahen Ausbildungseinheit zur Brandbekämpfung mit dem Löschmittel Schaum, integriert in die Feuerwehrgrundausbildung, hat sich bestens bewährt. Es wird somit sichergestellt, dass jeder Angehörige der Freiw. Feuerwehren des Bereiches Bergedorf, der seine Feuerwehrgrundausbildung erfolgreich abschliesst, auch auf diesem Löschmittel umfangreich und einsatzorientiert ausgebildet ist.

Das Arbeiten mit Motorkettensägen stellt, insbesondere beim Arbeiten im Sturm- und Bruchholz, für jede Einsatzkraft ein besonderes Gefahrenpotential da. Um das Risiko für die Feuerwehrleute zu minimieren, aber auch um dem Bürger der Freien- und Hansestadt Hamburg in Einsatzlagen die den Einsatz der Motorkettensäge erforderlich machen gerecht zu werden, werden die Feuerwehrleute der Freiw. Feuerwehr Hamburg gesondert geschult. Nur wer in stundenlanger theoretischer und insbesondere auch schwerpunktmäßig praktisch orientierter Zusatzausbildung eine Lehrgangsbescheinigung erworben hat, darf die Motorkettensäge bedienen.

Da die Motorkettensäge aber ein unverzichtbares und grundelementares Einsatzgerät darstellt, wird die Motorkettensägenausbildung im Bereich Bergedorf mit einem 16 stündigen zusätzlichen Kurs in die Feuerwehrgrundausbildung integriert. Somit schliesst jedes Mitglied der Freiw. Feuerwehren des Bereiches Bergedorf die Ausbildung zum Feuerwehrmann mit der Befähigung und Erlaubnis zum arbeiten mit der Motorkettensäge ab. Im Laufe der Feuerwehrlaufbahn kann an der Feuerwehrakademie Hamburg (Landesfeuerwehrschule) ein weiterer Aufbaulehrgang besucht werden.

Ausschlaggebend für die Motorkettensägenausbildung bei der Feuerwehr Hamburg ist die bundesweite berufsgenossenschaftliche Vorschrift DGUV-I 214-059. Hier werden die erforderlichen Stunden, incl. der darin erhaltenen Lern- und Ausbildungsinhalte, genau vorgegeben. Aufgeteilt ist die für die Arbeit der Feuerwehr erforderliche Motorkettensägenausbildung in 2 Module. Das Modul 1 "Grundlagen der Sägearbeit" besteht Inhaltlich aus den Teilen "Grundkenntnisse und Unfallschutz" und "Sägen von liegendem Holz, einschl. der Bearbeitung von Holz unter Spannung, sowie das Fällen von Schwachholz bis 20cm Stammdurchmesser" Dieses wird im Bereich Bergdorf für alle Truppmannanwärter im Rahmen der Feuerwehrgrundausbildung durch die FF Billstedt-Horn ausgebildet. Das Modul 2  "Baumfällung und Aufarbeitung" durch die Feuerwehrakademie Hamburg im Rahmen eines weiterführenden Lehrgangs.

Das Ausbildungskonzept für die Motorkettensägenausbildung des Bereiches haben die Ausbilder der FF Billstedt-Horn, federführend durch den Kameraden Matthias Proske, eigens entworfen. In mehrerern Lehrgängen hat sich dieses eigene Konzept bereits bestens bewährt. Auch die für die theoretische Ausbildung notwendigen Lehrmittel sind eigens erstellt worden. In sehr umfangreicher und zeitintensiver Arbeit wurden zwei umfangreiche Bildschirmpräsentationen erstellt. Zudem erhält jeder teilnehmende Kamerad eine selbsterstellte Lehrunterlage, welche den Kameraden ein umfangreiches Nachschlagewerk für die Zeit des Lehrgangs und auch für den weiteren Einsatz- und Ausbildungsdienstes bietet. Die Teilnehmer der jeweiligen Grundausbildungslehrgänge kommen an einem Wochenende. Hier erlernen sie sämtliches Grundwissen und sämtliche Fertigkeiten, die für das Arbeiten mit der Motorkettensäge erforderlich sind. Im Lehrplan stehen dabei nicht nur die Unfallverhütungsvorschriften und die Bedienung der Motorkettensäge, sondern auch die Pflege und Wartung dieses Einsatzmittels, sowie die verschiedensten Schnitttechniken.

Die Ausbildung Hochhausbrandbekämpfung ist Teil der Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg im Bereich Bergedorf, zu dem die FF Billstedt-Horn gehört. In dieser Fortsetzung der Grundausbildung vermitteln einzelne Wehren des Bereiches spezielle Einsatztaktiken in besondere Einsatzlagen. Die Freiwillige Feuerwehr Billstedt-Horn ist für die Ausbildung beim Thema Bekämpfung von Bränden in Hochhäusern zuständig. An zwei aufeinander folgenden Dienstabenden werden den jungen Feuerwehrfrauen und -männern zunächst theoretische Grundlagen vermittelt. Insbesondere die Besonderheiten eines Brandes in einem Hochhaus stehen auf dem Ausbildungsplan. So werden die speziellen Gefahren, wie eine mögliche große Anzahl zu rettender Personen angesprochen, besondere bauliche und brandschutztechnische Begebenheiten thematisiert und die Besonderheiten der Löschwasserversorgung verdeutlicht. Neben diesen äußeren Umständen werden die Auszubildenden auf eine folgende praktische Übung hingewiesen. Sie lernen, welche besondere Ausrüstung zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Hochhaus eingesetzt wird und welche Besonderheiten das taktische Vorgehen, insbesondere auch das Vorgehen im Innenangriff, bestimmen. Am zweiten Dienstabend erfolgt die Umsetzung des Erlernten in die Praxis. Die Feuerwehr Billstedt-Horn ermöglicht dabei eine einsatznahe Ausbildung. Dazu kann sie regelmäßig auf die Unterstützung einer Hausverwaltung eines Hochhauses bauen, die eine unbewohnte Hochhauswohnung für Übungszwecke zur Verfügung stellt. In einer mit Nebelmaschine und Blitzlicht vorbereiteten Wohnung müssen die Teilnehmer der Grundausbildung zeigen, dass sie das theoretische Wissen auch praktisch anwenden können.

So werden die speziellen Gefahren, wie eine mögliche große Anzahl zu rettender Personen angesprochen, besondere bauliche und brandschutztechnische Begebenheiten thematisiert und die Besonderheiten der Löschwasserversorgung verdeutlicht. Neben diesen äußeren Umständen werden die Auszubildenden auf eine folgende praktische Übung hingewiesen. Sie lernen, welche besondere Ausrüstung zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Hochhaus eingesetzt wird und welche Besonderheiten das taktische Vorgehen, insbesondere auch das Vorgehen im Innenangriff, bestimmen. Am zweiten Dienstabend erfolgt die Umsetzung des Erlernten in die Praxis. Die Feuerwehr Billstedt-Horn ermöglicht dabei eine einsatznahe Ausbildung.

Dazu kann sie regelmäßig auf die Unterstützung einer Hausverwaltung eines Hochhauses bauen, die eine unbewohnte Hochhauswohnung für Übungszwecke zur Verfügung stellt. In einer mit Nebelmaschine und Blitzlicht vorbereiteten Wohnung müssen die Teilnehmer der Grundausbildung zeigen, dass sie das theoretische Wissen auch praktisch anwenden können.

Für viele ist es die erste Erfahrung mit Wandhydranten und Steigleitungen, bis schließlich der gewünschte Übungserfolg eintritt und der Netzstecker der Nebelmaschine als „Brandbekämpfung“ gezogen wird. In einer interessanten wie actionreichen Ausbildung erleben die Feuerwehrfrauen und Männer des Bereiches Bergedorf so wichtige Handgriffe für Einsätze, die in einer Großstadt wie Hamburg oftmals auf der Tagesordnung des Einsatzdienstes stehen.

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